Mit der Straßenbahn bis zum Titania

Quelle: Augsburger Allgemeine, Jana Tallevi, 1.12.2016

Eigentlich wollten die Neusässer eine Verlängerung der Linie 5 bis zum Ortsrand prüfen lassen. Nun hat sie der Stadtwerke-Chef mit der Idee einer Durchquerung der ganzen Stadt überrascht

Neusäß: Mit der Straßenbahn von der Augsburger Innenstadt bis zum Neusässer Freizeitbad Titania fahren – das können sich die Stadtwerke Augsburg durchaus für die Zukunft vorstellen. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine

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So könnte die Linie 5 fahren

Quelle: Augsburger Allgemeine, Leserbriefe, 30.11.2016

So könnte die Linie 5 fahren

Zu unserer Berichterstattung über die Trassenführung der Linie 5: Wenn der Widerstand gegen die Tram im Thelottviertel noch so groß ist, dann habe ich folgenden Vorschlag: Straßenbahnlinie 3 und 5 fährt aus dem Tunnel in die Rosenaustraße, die SL 3 biegt in die Pferseer Str. ab, die SL 5 in westlicher Seitenlage der Rosenaustr. bis kurz vor die Brücke, dann in Mittellage über die Brücke. Der Autoverkehr Richtung Norden (Acker-mannstr.) fährt über die Rosenau-straße (ab Kreuzung Pferseer Str. als Einbahnstraße). Der Autoverkehr von der Ackermannstr. über die Holzbach-, Perzheim-, Hörbrotstraße (alles als Einbahnstraße) zur Stadion- oder Rosenaustraße. Dann hat das Thelottviertel keine Straßenbahn – „nur“ den Autoverkehr. Den Entscheidungsträgern kann ich nur anraten, gleich welche Trasse, ein Planfeststellungsverfahren durchzuziehen, dann klärt sich die Spreu vom Weizen. So viel Rückgrat erwarte ich von unseren Politikern und Planern. Heinz Barth, Augsburg

Scheinheilig

Zum Bericht „Stadt bremst Entlastungsstraße aus“ vom 22. November: Die Scheinheiligkeit der Befürworter einer Entlastungsstraße widert an. Während der Aushubphase für den Tunnel West wurde die zu befürchtende Schädigung der Bäume an der Hangkante durch Lkw-Verkehr angeprangert und wurden Schutzmaßnahmen gefordert, exakt für jenen Baumbestand, dessen Beseitigung nun zugunsten eigener Interessen im Falle einer Straßen-Realisierung billigend in Kauf genommen worden wäre. Michael Fendt, Augsburg

Rettet das Thelottviertel

Quelle: Architekturforum Augsburg e.V.

Rettet das Thelottviertel

Das Thelottviertel gilt als erste „Gartenstadt“ Deutschlands. Die Bezeichnung wurde vom britischen Stadtplaner Ebenezer Howard geprägt. Er verfolgte mit seiner Idee der „Gartenstadt“ vor allem sozialreformerische Gedanken. Hier weiterlesen

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Wen entlastet die Entlastungsstraße?

Quelle: Augsburger Allgemeine, 23.11.2016, Leserbrief

Zum Artikel „Stadt bremst Entlastungsstraße aus“ vom 22. November:

Wer Straßen sät, erntet Verkehr. Der Begriff „Entlastungs“-Straße ist ein Widerspruch in sich. Wer die geplante Trasse ansieht, erkennt, dass Bäume an der Hangkante über die Rosenaustraße gefällt werden, eine Kleingartenanlage geopfert wird und Schallschutzmauern gebaut werden müssen. Wer wird hier entlastet? Die Bewohner, die jetzt noch mehr Verkehr von zwei Seiten zu befürchten haben? Die Umwelt in dieser sensiblen innerstädtischen Lage, die nur noch zubetoniert wird? Die Luft, die in Augsburg regelmäßig die Grenzwerte für Feinstaub überschreitet?

Dass eine Straßenbahnlinie Hunderte Autos ersetzt, hat sich bei einigen anscheinend noch nicht herumgesprochen. Ebenso, dass die Bäume in der Hessenbachstraße keinesfalls als „sakrosankt“ behandelt wurden, sondern dass erheblich mehr davon geopfert werden müssten als in der Holzbachstraße.

Es wird nötig, dass man sich von dem Anspruch verabschiedet, individuellen Personenverkehr in jeder Situation zu nutzen. Würde es nicht unsere Lebensqualität erheblich steigern, von Lärm, schlechter Luft, Dreck und dem enormen Platzbedarf des Autos verschont zu sein? Dort wo das Nahverkehrs- und Fahrradwegangebot optimal ausgebaut ist, wird es für Kurzstrecken auch überwiegend genutzt. Wenn eine Straßenbahn fährt, werden die Autofahrer, die längere Strecken zu bewältigen haben, nicht so oft im Stau stehen. Ann Margaret Shaw, Bund Naturschutz

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Am Rand des Bahngeländes sollte die Entlastungsstraße verlaufen. Ob sie tatsächlich kommt, ist ungewiss. Foto: Anne Wall (Archiv)

Kommt die Entlastungsstraße West?

Quelle: Anfrage von Volker Schafitel, Freie Wähler, 25.11.2016

Sehr geehrter Herr Dr. Gribel,

im gestrigen Stadtrat am 24.11.2016 haben Sie, in meine Richtung blickend, „dem“ Arglist unterstellt, der behauptet, der Bau der westlichen Entlastungsstraße wäre hinfällig und der so tue, als wäre der Wechsel auf eine neue Vorzugsvariante im laufenden Planfestellungsverfahren etwas ungewöhnliches, da diese Verfahren ja ergebnisoffen seien. Hier Weiterlesen.

Streit um den Verkehr

Quelle: Augsburger Allgemeine, 26.11.2016,

Stadtrat: Wie belastbar ist die Rosenaustraße?

Die neue Straßenbahnlinie 5 soll vom Hauptbahnhof über die Bürgermeister-Ackermann-Straße zum Klinikum führen. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine

Zum Thema Linie 5: zwei Leserbriefe, Augsburger Allgemeine, 26.11.2016

Linie 5: Das Problem ist die Ackermannstraße

Zum Artikel „So soll die Linie 5 in Fahrt kommen“ vom 25. November:

Das große Problem der Linie 5 ist nicht die Holzbachstraße, sondern die Bürgermeister-Ackermann-Straße. Durch die geplante Straßenbahnführung mitten durch diese Hauptschlagader, die der ganze Landkreis als Einflugschneise nach Augsburg nutzt, wird hier genau das gleiche Verkehrschaos angerichtet, das man täglich in der Friedberger Straße beobachten kann. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ist aus umweltpolitischen Gründen sehr zu begrüßen, aber nur wenn eine intelligente Trassenführung möglich ist. Genau das ist hier nicht der Fall! Durch diese Verkehrsführung wird der Umwelt kein Gefallen getan, sondern umweltschädlicher Stop-and-go-Verkehr produziert. Leider werden die wenigsten Pendler aus dem Landkreis auf’s Fahrrad umsteigen, sondern sich täglich durch dieses Verkehrschaos quälen. Auch dem Augsburger Einzelhandel wird geschadet, wenn „der Klick eben nicht mehr in der Stadt bleibt“, sondern bequem online bestellt wird … Thomas W. Oppel, Stadtbergen

Warum gibt es nicht eine geteilte Tram-Trasse?

Zum gleichen Thema:
Warum nicht eine Führung der Linie 5 stadtauswärts über die Rosenaustraße und stadteinwärts über die Holzbachstraße? Vorteil: Die Einschnitte in Straßenbegleitgrün und restlichen Verkehr wären bei jeweils einspuriger Führung wesentlich geringer. Wolfgang Hauk, Augsburg

Linie 5: Bürgersprechstunde und Stadtteilbegehung der CSU

Am Freitag, 2. Dezember 2016, ab 14:30 Uhr lädt die CSU Pfersee zur Bürgersprechstunde in der Gaststätte der Kleingartenanlage Lotzbeckwiese, Schlettererstraße 2, 86152 Augsburg ein. Für die Anliegen und Fragen der Bürgerinnen und Bürger steht CSU-Ortsvorsitzender Bernd Zitzelsberger zur Verfügung.

Am Freitag, 2. Dezember 2016, ab 15:30 Uhr führt die CSU Pfersee eine Stadtteilbegehung im Rosenau- und Thelottviertel durch. CSU-Ortsvorsitzender Bernd Zitzelsberger plant den Weg nach den Wünschen der Teilnehmer. Treffpunkt ist in der Gaststätte der Kleingartenanlage Lotzbeckwiese.